Die Ostseetour - ein Beitrag von Micha

 

Station 1 - Jamboree in Jüterbog

Lange wurde über eine Oldschool-Tour nachgedacht und geträumt - nun haben wir es endlich getan.

Die Richtung war klar - Ostseeküste. Geplant wurde (fast) nichts, wir hatten keinen Termindruck, denn der Weg war das Ziel.

Wir wollten etwas erleben, etwas von unserem Land sehen und das unter Einsatz geringer finanzieller Mittel.

Gestartet sind wir am Freitag, erster Anlaufpunkt war das Jamboree in Jüterbog. Wir trafen nette Leute, sahen interessante Bikes und hatten richtig gute Livemusik.

Hauptband am Freitag war VÖLKERBALL - eine gigantische Bühnenshow bei der es auch gut "auf die Ohren" gab.

 

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Station 2 - Berlin

Weiter ging es Samstag nach Mahlsdorf um Freunde zu besuchen. Das war das Einzige mal, dass es Vollpension gab.

Wir wurden fürstlich umsorgt.

 

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Station 3 - Tropical Island

Sonntag sollten erstmals richtig Kilometer gemacht werden, ohne Autobahn und gute Bundesstraßen. Zwischenstopp beim „Tropical Island“, in der Nähe vom Spreewald.

Bei der Überfahrt eines Feuerwehrschlauches, der mit Rampen schon entschärft war, sorgte Herbert für unsere erste Herausforderung.

Es brach an seiner Intruder die linke Fußraste ab.

Freundlich wie Biker so sind, wurde uns nach einem kurzen Gespräch mit dem Feuerwehrmann prompt geholfen. Danke nochmal an dieser Stelle. Mit starrer Rastenanlage setzten wir die Tour fort bis ins Stettiner Haff.

 

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Station 4 - Stettiner Haff

Die Versorgungslage vor Ort war geklärt, die Läden hatten auch Sonntag offen!

Bier und Grillgut wurde gesichert und nun ging es los - Camping.

Ein idyllisches, nicht legales Plätzchen wurde bezogen, Schlafplätze und Feuerstelle angelegt. Und nun: Feuer machen bei Regen.

Nach dem Regen und der Erkenntnis, dass wir zu wenig Bier gekauft hatten gingen wir schlafen. An erholsamen Schlaf war nicht zu denken, wir wurden von Mücken terrorisiert. Not macht erfinderisch - ich versuchte mit Integralhelm zu schlafen - erfolglos.

 

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Station 5 - Thiessow

Neuer Tag - neues Spiel. Ordnungsgemäß beräumt verließen wir den Platz. Auf der Strecke Richtung Ostsee fügten wir einen kulturellen Teil ein - Schiffshebewerk Niederfinow.

In Thiessow bezogen wir einen Campingplatz. Wildcamping war uninteressant, da die Bußgelder im Falle des Erwischtwerdens empfindlich die Reisekasse geplündert hätten.

 

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Station 6 - Kühlungsborn

Am Folgetag grob die Richtung gepeilt und auf nach Kap Arkona.

Was wir nicht wussten: Kap Arkona ist verkehrstechnisch abgeriegelt und somit ging es weiter zum Kulturteil Nummer 2, Prora auf Rügen, genauer zum "Koloss von Rügen".

Kühlungsborn sollte unser Tagesziel werden. Auch hier waren die Möglichkeiten begrenzt um wild zu campieren. Als Tipp wurde uns ein Stellplatz nahe einer Steilküste empfohlen. Dort angekommen folgte gleich die Ernüchterung, auf den Stellplätzen für PKW kann man für 2 Euro parken und im Auto schlafen, vor seinem Motorrad aber nicht. Die Logik muss erst mal einer verstehen.

Die Lösung war der Campingpark Kühlungsborn. Wow - sehr sauber, duschen inklusive und ein direkter Strandzugang.

Das Auf - und Abbauen unserer Zelte war nun schon Routine.

Hier fassten wir den Entschluss, am nächsten Tag in Dänemark zu sein.

 

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Station 7 - Handewitt

Das Ziel war klar, also früh bei Zeiten wieder los. Beim üblichen Zwischenstopp zur Mittagszeit haben wir unseren Campingplatz ausgesucht, Jarplund in Handewitt. Von dort war es nur noch ein kurzer Ritt bis wir andersartige Straßennamen lesen konnten.

Tagesaufgabe erfüllt, Pflichtfoto gemacht und zurück zu unserem Campingplatz. Idealerweise war hier ein Supermarkt direkt nebenan, sodass wir nach dem Aufbau gleich noch einmal Bier nachgeordert haben. Beim Grillen wurde uns dann auch klar, dass wir tags drauf wieder Richtung Heimat müssen. Ungefähr auf halber Strecke lag Plau am See also war unser Ziel für Donnerstag ausgemacht.

 

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Station 8 - Plau

Da wir nun schon erfahrene Zweiradcamper waren, war auch klar, dass wieder ein Campingplatz aufgesucht wird.

Ohne Platzeinschränkung durften wir mitten auf der Wiese aufbauen.

Direkter Zugang zum See und Bier ( Lübzer - sofern man das Bier nennen möchte ) vom Fass.

 

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Freitag, letzter Tag. Nach etwas mehr als 2000 interessanten Kilometern waren wir wieder zurück im Clubhaus. Pünktlich zum Stammtisch mit Membern, Freunden und Anwohnern aus Ammelshain. Gruß Michael

"ENDE"